Finanzdenken, das wirklich weiterbringt
Wenn Unternehmen ihre Zahlen verstehen wollen – nicht nur ablesen, sondern durchdringen – brauchen sie mehr als Formeln. Sie brauchen ein Verständnis dafür, wie Entscheidungen entstehen und was sie auslösen.
Mehr zum Programm erfahrenStrategie entsteht nicht am Taschenrechner
Jahrelang habe ich Finanzverantwortliche in mittelständischen Unternehmen beobachtet. Die meisten hatten Zugriff auf dieselben Tools, dieselben Reports, denselben Datenberg. Trotzdem gingen die Ergebnisse komplett auseinander.
Der Unterschied lag nie in der Software. Er lag darin, wie jemand Zusammenhänge erkennt, Prioritäten setzt und Szenarien durchdenkt. Manche haben das im Gefühl – andere können es lernen. Genau da setzen wir an.
Unser Ansatz verbindet klassische betriebswirtschaftliche Mechanik mit echten Entscheidungssituationen aus dem Unternehmensalltag. Keine Theorieinseln, sondern durchgängige Fälle, an denen man sehen kann, wie sich eine Entscheidung durch alle Bereiche zieht.
Wie das Programm aufgebaut ist
Strukturierter Aufbau in Modulen
Sechs thematische Blöcke, die aufeinander aufbauen. Von Kostenrechnung über Investitionsbewertung bis hin zu operativer Steuerung. Jedes Modul dauert zwei Wochen, mit wöchentlichen Live-Sessions und begleitenden Materialien.
Praxisfälle aus echten Unternehmen
Alle Übungen basieren auf realen Situationen – anonymisiert, aber mit der Komplexität, die im Alltag eben vorkommt. Keine konstruierten Beispiele, bei denen alles glatt aufgeht. Stattdessen Fälle mit Zielkonflikten, unvollständigen Daten und mehreren möglichen Wegen.
Individuelle Begleitung während der gesamten Zeit
Jeder Teilnehmende kann eigene Fragestellungen einbringen. Wir schauen uns an, wo im eigenen Unternehmen Hebel liegen könnten, welche Kennzahlen wirklich relevant sind und wie sich bestimmte Entscheidungen durchrechnen lassen.
Was Sie während der drei Monate konkret lernen
- Wie man Budgets so aufbaut, dass sie steuerbar bleiben – nicht nur Zahlenkolonnen, sondern Werkzeuge zur Orientierung
- Welche Kennzahlen in welcher Situation wirklich Aussagekraft haben und wie man sie in Kontext setzt
- Wie Investitionsentscheidungen vorbereitet werden, wenn nicht alle Faktoren quantifizierbar sind
- Wie man Finanzpläne auf Plausibilität prüft und wo typische Denkfehler lauern
- Wie sich operative Steuerung und strategische Planung sinnvoll verzahnen lassen
- Wie man Szenarien durchspielt, ohne sich in Detailwahn zu verlieren
Das alles passiert nicht frontal, sondern im Austausch. Fragen kommen meist aus der Gruppe selbst, weil jemand auf ein Problem stößt, das andere kennen. Genau diese Momente bringen oft mehr als jede Theoriestunde.
Unser Verständnis von Finanzbildung
Es gibt viele Wege, sich Finanzwissen anzueignen. Manche davon funktionieren besser als andere. Wir haben uns bewusst für einen Ansatz entschieden, der nicht auf schnelle Zertifikate setzt, sondern auf nachhaltige Kompetenz.
Unser Fokus
- Zusammenhänge verstehen, nicht Formeln auswendig lernen
- Entscheidungslogik entwickeln statt Checklisten abarbeiten
- Echte Fälle mit Widersprüchen und Unsicherheiten
- Individuelle Fragestellungen aus dem eigenen Unternehmenskontext
- Langfristiger Kompetenzaufbau über drei Monate hinweg
- Kleine Gruppen mit direktem Austausch
Was wir vermeiden
- Theorielastige Frontalvorträge ohne Praxisbezug
- Standardisierte Musterlösungen für komplexe Situationen
- Pauschale Empfehlungen ohne Berücksichtigung des Kontexts
- Schnelle Zertifikate ohne nachhaltige Vertiefung
- Massenveranstaltungen ohne Raum für individuelle Fragen
- Reine Toolschulungen ohne strategischen Überbau
Nächster Programmstart im Herbst 2025
Das nächste Durchlauf beginnt im September 2025 und läuft bis November. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt, damit genug Raum für individuelle Fragen bleibt. Anmeldungen nehmen wir ab März entgegen.
Zeitlicher Rahmen
Start: 8. September 2025
Ende: 28. November 2025
Live-Sessions: Jeden Dienstag, 18:00–20:30 Uhr
Zusätzlicher Zeitaufwand: Etwa 4–6 Stunden pro Woche für Materialien und Übungen
Gruppengröße: Maximal 12 Teilnehmende